Medizindrache Alexander Jahn
Chinesische & Japanische Medizin, NAET, Osteobalance

5. Zuckeralkohole / Zuckeraustauschstoffe (Stark verarbeitet, kühlen Mitte)

Birkenzucker (Xylit)
Hergestellt: industriell aus Stroh oder Maiskolbenresten mit Säuren oder Laugen in mehreren Schritten, d.h. genauso hoch verarbeitet wie andere Zuckeraustauschstoffe
E-Nummer: E 967
Kalorien im Vergleich zu Haushaltszucker: weniger
Einfluss auf den Insulinspiegel: nicht nennenswert
Karies: zahnfreundlich
Nebenwirkungen: evtl. erhöhtes Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle, Darmbeschwerden

  • ! Beschleunigte Gehirnalterung: Hoher Konsum korrelierte in der ELSA-Brasil-Langzeitstudie (Veröffentlicht in Neurology, Juli 2026) mit einem signifikant schnelleren Rückgang der Gedächtnisleistung und der verbalen Flüssigkeit. Die Abbaugeschwindigkeit entsprach einer zusätzlichen Gehirnalterung von etwa 1,6 Jahren, vor allem bei Erwachsenen unter 60 Jahren sowie bei Personen mit Diabetes Typ 2. (Dies gilt auch für Aspartam, Saccharin, Acesulfam und Sorbit!)

TCM-Betrachtung:

  • Thermik: Kühl bis kalt (aufgrund des hohen Verarbeitungsgrads und der Schwerverdaulichkeit).
  • Wirkrichtung & Dynamik: Befeuchtet nicht im physiologischen Sinne (kein Aufbau von Körperflüssigkeiten), sondern erzeugt durch unvollständige Resorption pathologische Feuchtigkeit in Dickdarm und Milz (Mitte). Es schwächt bei regelmäßigem Verzehr die Mitte, was zu Blähungen, breiigen Stühlen und Kältegefühlen im Bauchraum führen kann.

CO2-Abdruck: Mäßig Bei Herstellung aus europäischem Buchenholz; bei Maiskolbenresten aus Übersee deutlich höher.

Erythrit
Hergestellt: industriell aus Stroh oder Maiskolbenresten mittels mikrobieller Fermentation, d.h. genauso hoch verarbeitet wie andere Zuckeraustauschstoffe
E-Nummer: E968
Kalorien im Vergleich zu Haushaltszucker: weniger
Einfluss auf den Insulinspiegel: nicht nennenswert
Karies: zahnfreundlich
Nebenwirkungen: evtl. erhöhtes Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle, Darmbeschwerden bei höheren Dosierungen als bei Xylit.

  • ! Oxidativer Stress & NO-Mangel: Auch bei der Einnahme von einer handelsübliche Portion zeigte sich im Gehirn ausgeprägter zellulärer oxidativer Stress.
  • ! Gefäßverengung: Die Produktion von Stickstoffmonoxid (NO) im Gehirn sank drastisch, so dass die Gefäße verengten und das Risiko für Schlaganfälle und Gewebeschäden im Gehirn deutlich anstieg.
  • ! Beschleunigte Gehirnalterung: Hoher Konsum korrelierte in der ELSA-Brasil-Langzeitstudie (Veröffentlicht in Neurology, Juli 2026) mit einem signifikant schnelleren Rückgang der Gedächtnisleistung und der verbalen Flüssigkeit. Die Abbaugeschwindigkeit entsprach einer zusätzlichen Gehirnalterung von etwa 1,6 Jahren, vor allem bei Erwachsenen unter 60 Jahren sowie bei Personen mit Diabetes Typ 2.

TCM-Betrachtung:

  • Thermik: Kühl bis kalt (aufgrund des hohen Verarbeitungsgrads und der Schwerverdaulichkeit).
  • Wirkrichtung & Dynamik: Befeuchtet nicht im physiologischen Sinne (kein Aufbau von Körperflüssigkeiten), sondern erzeugt durch unvollständige Resorption pathologische Feuchtigkeit in Dickdarm und Milz (Mitte). Es schwächt bei regelmäßigem Verzehr die Mitte, was zu Blähungen, breiigen Stühlen und Kältegefühlen im Bauchraum führen kann.

CO2-Abdruck: Mäßig bis hoch: meist im industriellen Maßstab enzymatisch oder fermentativ hergestellt. Der hohe Aufwand an Strom, Wasser und Raffination verschlechtert die CO₂-Bilanz trotz teilweise regionaler Rohstoffe (wie Mais oder Zuckerrüben).


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