Einladung zum Ausprobieren
Wie sie in den vorangegangenen Seiten erfahren haben, ist Congee kein lokaler Spleen, sondern ein jahrtausendealtes, kulturübergreifendes Erfolgsmodell Ostasiens.
Egal ob Zhou, Juk oder Okayu genannt: Der therapeutische Grundgedanke ist in allen drei Kulturkreisen identisch:
- Schonung des Magen-Qi: Durch das lange Kochen ist die Nahrung quasi bereits „vorverdaut“, benötigt minimale Transformationsenergie der Milz und erzeugt keine Feuchtigkeit/Stagnation.
- Säfteaufbau (Yin): Die lange Kochzeit bindet das Wasser energetisch optimal an das Getreide, um Dehydration und Substanzverlust vorzubeugen.
- Träger für Heilmittel: In allen drei Traditionen dient die Reissuppe als ideale Basis, um Kräuter, Wurzeln oder funktionelle Zutaten sanft in das System einzuschleusen.
Fazit:
Wenn Sie sich etwas wahrhaft Gutes antun wollen, dann starten Sie doch einfach für erst einmal eine Woche diesen sehr billigen Versuch:
Genießen Sie täglich 1 bis 2 Schalen warmes Congee – idealerweise als Frühstück, um den Tag mit sanfter Wärme zu beginnen, oder als leichtes Abendessen, um Magen und Geist vor dem Schlafen zur Ruhe kommen zu lassen.