Jetzt kann man die Wirkung von Qi verstehen

 

Nun ist es selbstverständlich, dass alle physiologischen Funktionen ebenso wie alle psychischen Aktivitäten von Qi gesteuert und angeregt werden. Qi ist ständig in Bewegung. Wird es gebremst oder blockiert, kommt es zu Beschwerden wie Schwellungen und Schmerzen; ein bisschen wie ein Stau auf der Autobahn. Eine Minderung des Qi, wie sie im Alter oder bei schwerwiegenden Erkrankungen stattfindet, bedeutet eine generelle Verlangsamung der Lebensprozesse.

 

Durch lange und intensive Beobachtung haben die alten Chinesen ihre Schlüsse gezogen, was das Qi im Organismus bewirkt:

a)       Bewegen, Anheben, Absenken, Transportieren,

b)      Wärmen,

c)       Umwandeln,

d)      Schützen und Verteidigen

e)      Halten.

Was das im Körper bedeutet: 

 

a)       Qi setzt im Körper alles in Bewegung und begleitet jede Bewegung - jede willkürliche Bewegung (etwas Bestimmtes tun) wie auch jede unwillkürliche (z.B. Atmen oder Herzschlag), geistige Tätigkeit, Wachstum und Altern. Es sorgt für die Verteilung und Zirkulation des Blutes.
Qi und Blut haben gemäß folgendem Satz eine extrem enge Beziehung: „Das Qi befehligt das Blut und das Blut ist die Mutter des Qi“

 

b)      Qi erwärmt den Körper und reguliert die Körpertemperatur – auch unter Zuhilfenahme des Blutes.

 

c)       Qi sorgt für harmonische Transformation im Körper. Es verwandelt aufgenommene Nahrung und Atemluft in Körpersubstanzen, Körperwärme, Qi und Abfallprodukte und scheidet letztere auch aus.

 

d)      Qi schützt den Körper vor dem Eindringen von Pathogenen wie schädigenden Umweltfaktoren (z.B. Kälte oder Wind, Viren und Bakterien) und bekämpft sie, wenn sie dennoch eindringen.

 

e)      Qi regelt die Bewahrung von Körpersubstanzen und Organen. Es hält die Organe an ihrem Platz und verhindert den Verlust von Körpersubstanzen wie z. B. Schweiß und Blut.

 

Wie das meine Arbeitsweise in der Praxis beeinflusst, lesen Sie auf der folgenden Seite.