Hühnersuppe – power food zur Wiederherstellung

Hühnersuppe diente seit jeher kranken und gesundenden Menschen als stärkende Mahlzeit. Schon die alten Ägypter wussten, warum: Das lange gekochte Hühnerfleisch stärkt den entkräfteten Organismus, ohne die Verdauung zu belasten.

Sie ist günstig in der Erholungsphase, beispielsweise nach einer schweren Erkältung oder der Geburt eines Kindes, aber auch nach hoher Stressbelastung.

Wie Sie eine Hühnersuppe zubereiten
Das Suppenhuhn wird mit Wurzel- und Knollengemüse der Jahreszeit gekocht.
Wichtig für das Rezept sind vor allem die aromatischen, süßlichen Wurzeln wie Pastinake und Karotten. Das Rezept gilt als Anregung. Wandeln Sie es selber nach eigenem Geschmack und Erhältlichkeit des Gemüses ab.

Zutaten:
1 Suppenhuhn (Bio-Qualität) – gut 1,5 kg
Piment (5 - 7 Körner)
3 - 5 Lorbeerblätter
1 daumengroßes Stück Ingwer, ungeschält, nur gewaschen, in dünne Scheiben geschnitten
2 Knoblauchzehen           , grob geschnitten
2 Zwiebeln                       , grob geschnitten
5 Karotten                        , grob geschnitten
1 Kohlrabi                        , grob geschnitten
1/2 Sellerieknolle             , grob geschnitten
1 Stange Lauch               , grob geschnitten           oder 1 Bund Frühlingszwiebeln, grob geschnitten
1 Pastinake                      , grob geschnitten
1 Fenchelknolle                , grob geschnitten
1 Petersilienwurzel           , grob geschnitten
2 – 5 Gewürznelken
Rosmarin                           (nach Geschmack)
Thymian                             (nach Geschmack)
Estragon                            (nach Geschmack)
1 Bund Petersilie               , feingehackt
Zimt                                    1 Prise
Meersalz
schwarzer / weißer Pfeffer
Muskatnuss 

Zubereitung:
Das Suppenhuhn in 4 bis 5 Liter kaltes Wasser geben, aufkochen und bei schwacher Hitze abgedeckt köcheln.

Nach 3 Stunden:

Piment, Lorbeer, Ingwer, Knoblauch und Zwiebeln zugeben.

Nach weiteren 30 Minuten:

grob geschnittenes Gemüse und gegebenenfalls die chinesischen Kräuter (siehe unten) zufügen.

Nach weiteren 20 Minuten:

Gewürznelken, Rosmarin und Thymian zugeben.

Nach weiteren 10 Minuten:

Petersilie zugeben, mit Zimt, Salz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

                       
Die groben Zutaten herausnehmen und die heiße Suppe in Gläser mit Schraubverschluss abfüllen, leicht abkühlen lassen, zuschrauben und dann in den Kühlschrank stellen.

Essen oder trinken Sie davon täglich 1 bis 3 Schälchen oder Becher, z. B. vor jeder Mahlzeit (auch vor dem Frühstück!). Dazu nehmen Sie eine Portion aus dem Kühlschrank, erhitzen diese (nicht in der Mikrowelle!) und genießen sie pur oder mit etwas Haferflocken, Reis, Hirse oder Glasnudeln.

Fleisch und Gemüse können Sie anderweitig weiterverarbeiten oder mit der Suppe essen.

Die Suppe hält sich in den Gläsern ca. 1 Woche.

Wirkung mit chinesischen Kräutern verstärken
Um die aufbauende Wirkung der Suppe zu verstärken, können Sie auch chinesische Kräuter zufügen, die es in TCM-Apotheken gibt.

Sie können eines oder mehrere der Kräuter auswählen oder von allen Kräutern zugeben.
 

Blut stärken:

Dang Gui

(Radix Angelica sinensis - chinesische Angelikawurzel)

12 g

Gou Qi Zi

(Fructus Lycii - Goji-Beeren)

15 g

Bai Shao

(Radix Paeoniae alba - weiße Pfingstrosenwurzel)

9 g

Chuan Xiong

(Rhizoma Chuanxiong - Szechuanliebstöckelwurzel)

6 g

Da Zao

(Fructus Jujubae - chinesische rote Datteln)

20 g

 

"Mitte" stärken:

Fu Ling

(Poria Cocos - Kokospilz)

20 g

Huang Qi

(Radix Astragali - Tragantwurzel)

40 g

Dang Shen

(Radix Codonopsis - Glockenwindenwurzel)

15 g