Ablauf der Behandlung bei der Osteobalance-Therapie

 

Zu Anfang untersuche ich ausführlich und sorgfältig, auch mittels einiger Beweglichkeitstests, das Becken.
Denn, steht das Becken gerade und ist frei beweglich, kann sich darüber die Wirbelsäule mit Schultern und Kopf leicht und frei darüber erheben.

Ist diese Basis durch Blockaden oder Fehlstellungen schwach, so hat dies über die durch falsch Zug- und Druckbelastungen über Sehnen, Bänder und Muskeln nicht nur nach oben, sondern auch nach unten, von der Hüfte über die Knie bis zu den Füßen, ungünstige Auswirkungen.

 

 

Ich behandle mit gezielten manuellen Griffen, die sanft und risikoarm sind. Nachdem ich also das Becken befreit habe, wende ich mich der Wirbelsäule zu, bis hin zum 1. Halswirbel, dem Atlas.

Sie als Patient arbeiten immer aktiv mit, indem Sie Becken, Beine oder Arme nach Anweisung bewegen.

 

Im Bereich der Halswirbelsäule lege ich auch Wert auf die Diagnostik und Behandlung der ersten beiden Wirbel (Atlas/Axis). Der erste Halswirbel, der Atlas, hat trotz seiner Kleinheit besondere Bedeutung für die gesamte Statik des Körpers. Zahlreiche Erkrankungen des Nervensystems (z. B. Kopfschmerz, Migräne, Schwindel) können durch eine Atlasfehlstellung entstehen.
Mit der Osteobalance-Therapie wird eine Atlasfehlstellung binnen weniger als 5 Minuten sanft korrigiert.
 

 

Reaktionen während und nach der Behandlung

Die Therapie soll weitestgehend schmerzfrei erfolgen, da sonst störende Verspannungen gefördert werden. 
Dennoch kann gelegentlich eine Schmerzverstärkung möglich sein. Dies teilen Sie mir bei der Behandlung bitte unverzüglich mit.
 

Sie werden also bei der Behandlung aktiv mitarbeiten. Die Intention ist bei manchen Situationen bis zur Schmerzgrenze zu gehen, aber dennoch keinen akuten Schmerz auszulösen. 

 


Am Ende der Behandlung
sollte der der Schmerz, mit dem Sie kamen, deutlich reduziert oder sogar vollständig verschwunden sein.
Der Rest-Schmerz kann bestehen, weil das Gewebe um Knochen, Sehen und Gelenke durch die Fehlstellung gereizt wurde. Dieser Rest-Schmerz verschwindet üblicherweise binnen dreier Tage.

 

 

Dauer der Therapie

Die benötigte Anzahl von Sitzungen variiert selbstverständlich von Patient zu Patient.

Es ist abhängig von der Anzahl der Blockaden und Störungen, der Anzahl und Stärke der Verfestigung durch Muskelfehlzüge und der individuellen Heilungskapazität des Patienten.
In einfachen Fällen reicht meist eine Behandlung aus. Bei komplexeren Problematiken benötige ich selten mehr als 3 Behandlungen zur Behebung der zugrunde liegenden Skelett-bedingten Störungen.